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Sprachförderung ist wichtig für die Integration

Melle. Qualifizierte Erzieherinnen für die Betreuung von Kleinkindern zu finden, ist nicht leicht: Das ist die Erfahrung der Leitung des Evangelischen Familienbildungszentrums in Melle. Sozialministerin Aygül Özkan besuchte jetzt die Einrichtung, die 150 Kinder aus elf Nationen betreut.

 

Özkan und CDU-Landratskandidat Dr. Michael Lübbersmann waren sich einig, dass die geleistete Sprachförderung in Melle ein wesentlicher Baustein zur Integration von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte ist. Diakon Christian Stöppelmann hatte zuvor die Aufgaben des seit eineinhalb Jahren bestehenden Familienzentrums erläutert: „Es geht hier um Bildung, Betreuung, Begegnung und Beratung.“ Und die Herausforderungen sind groß: Die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes der Bundesregierung funktioniere noch nicht einwandfrei.

Auch die Betreuung der Kinder von 7 bis 18 Uhr – von immer mehr berufstätigen Eltern gewünscht – sei nicht immer einfach. Insgesamt ist die Betreuungssituation in der Stadt Melle aber gut: „Mit 190 Krippenplätzen und 100 gut ausgebildeten Tagesmüttern sind wir gut aufgestellt“, so André Berghegger, Bürgermeister von Melle.

© Dr. Michael Lübbersmann 2018