• Dr. Michael Lübbersmann Landrat Osnabrücker Land
Meine Handlungsschwerpunkte

Seit mehr als 7 Jahren bin ich Landrat des Landkreises Osnabrück: In dieser Zeit konnte ich viel bewegen. Hier möchte ich Ihnen einen Überblick darüber geben, was schon passiert ist und was ich noch vorhabe:

Stärkung der Familien und des ländlichen Raums
Das haben wir schon erreicht:
  • Nutzung digitaler Technik zur Stärkung der ärztlichen Versorgung in ländlichen Bereichen mit dem Projekt „Hausarzt mit Telemedizin“
  • Verbessertes Beratungsangebot des Pflegestützpunktes des Landkreises
  • Unterstützung der Kommunen mit Bedarf bei der Gründung von Freiwilligenagenturen
  • Gründung von 32 Familienzentren als Ansprechpartner vor Ort
  • Schulbegleiter als Unterstützung für Lehrkräfte an Grundschulen mit entsprechendem Bedarf sowie an den kreiseigenen Förderschulen und Gymnasien
  • Unterstützung des Betriebes von Kindertagesstätten in den Städten und Gemeinden mit rund 170 Millionen Euro bis 2022
  • Familiengerechter Landkreis
  • Stärkung des Ehrenamtes durch Unterstützung von Freiwilligenagenturen, Projektförderung, Ehrungen u.a.
Ziele für die neue Amtszeit:
  • Ausbau des Projektes „Telemedizin“
  • Vergabe von gebundenen Stipendien, um dem künftigen Hausärztemangel zu begegnen
  • Gründung eines Bildungsverbandes für die Ausbildung von Pflegekräften sowie der Ausbau von Kurzzeit- und Langzeitpflegeplätzen
  • Ausbildung von Pflegekräften durch die Berufsbildenden Schulen, um den Bedarf decken zu helfen
  • Weiterer Ausbau der Pflegestützpunkte, um Pflegebedürftigen, aber auch den Angehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen
  • Einrichtung eines Frauenhauses im Südkreis
  • Ausbau des Nahverkehr unter Einbeziehung digitaler Technik und individueller Lösungen, Stichwort „Door to Door“ (effiziente Einbindung von Rufbussen, Kleinbussen, Taxis, etc.)
  • Reaktivierung von Schienenstrecken
  • Erhebliche Investitionen in den Schulen des Landkreises Osnabrück, um die Bildungseinrichtungen weiter zu stärken
  • Einrichtung weiterer Familienzentren
  • Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch die Baugenossenschaft des Landkreises Osnabrück
  • Weiterer Ausbau der Familiengerechtigkeit
  • Weiterer Ausbau der Unterstützung des Ehrenamts
Für eine leistungsfähige Wirtschaft
Das haben wir schon erreicht:
  • Einrichtung des Geschäftsbereiches „Wirtschaft & Arbeit“ mit Leistungen der Wirtschaftsförderung (Fördermittelakquise, Behördenmanagement bei größeren Bauvorhaben, breites Beratungsangebot z.B. in Sachen Innovation, Energieeffizienzberatung, Nachfolge, etc., Netzwerkaktivitäten etwa im Agrartechnik- oder Maschinenbaubereich, regionales Marketing, usw.) sowie der kommunalen Arbeitsvermittlung (Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung, Qualifizierung von Mitarbeitern, verschiedene Aktivitäten im Bereich der Fachkräftegewinnung, usw.)
  • Einführung eines strategischen Flächenmanagements (Flächenbevorratung und -entwicklung, Beratung der Kommunen bei Bedarf)
  • Investitionen in Infrastruktur (Hafen Wittlager Land, Straßenausbau, zwei Gründerzentren in der Region: Das InnovationsCentrum Osnabrück ICO und den Business und Innovationspark Quakenbrück BIQ)
  • Fachkräfteakquise aus dem Ausland
  • Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt
  • Stärkung der Agrartechnik durch Aufbau eines Netzwerkes bestehend aus Hochschulen, Universität, Forschungseinrichtungen und Unternehmen
Ziele für die neue Amtszeit:
  • Weiterer Ausbau des Behördenmanagements für Unternehmen
  • Schwerpunkt in der Wirtschaftsförderung auf die Bestandsunternehmen: Ausbau der Ausbildungsberatung und – vermittlung, Ausbau der Fachkräfteakquise im Ausland mit Schwerpunkt auf Osteuropa sowie im Inland im Ruhrgebiet
  • Einrichtung einer Stelle für die gezielte Drittmittelakquise (Landes-, Bundes- und EU-Mittel)
  • In enger Abstimmung mit den Unternehmen systematische Vorbereitung der bei uns lebenden Flüchtlinge und EU-Zuwanderer auf den Arbeitsmarkt und Vermittlung in Arbeit
    Gestufte Ausbildung in zwei Schritten über dreieinhalb Jahre (Grundbildung und Fachbildung)
  • Aufbau eines „Silicon Valley“ für den Bereich Agrartechnik im Landkreis und den angrenzenden Kreisen
Klima und Umwelt schützen
Das haben wir schon erreicht:
  • Kontinuierliche Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen: Von Verbraucheraktionen über Projekte für Kinder und Jugendliche bis hin zu Investitionen in Windenergie oder Nahwärme
  • Mit der Fortschreibung des Raumordnungsprogrammes 2013 hat der Landkreis Planungs- und Rechtssicherheit für Investoren und Bürgerinnen und Bürger geschaffen
  • Die Klimabilanz 2018 zeigt, dass inzwischen rund 80% des kreisweiten Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen vor Ort gedeckt und seit 2010 pro Jahr 2,8 Prozent CO2 eingespart wird
  • Enge Zusammenarbeit auch überregional beim Masterplan 100 % Klimaschutz mit der Stadt Osnabrück, der Stadt Rheine und dem Kreis Steinfurt
  • Solarkataster für den Landkreis Osnabrück
  • Mit dem Projekt „PiNA“ die systematische Erfassung von Abwärmepotenzialen in der Wirtschaft sowie deren Nutzung
  • Aufbau eines Informationssystems über Wärmeverluste von Wohnhäusern und anderen Gebäuden
Ziele für die neue Amtszeit:
  • Weiterer Ausbau der regenerativen Energien und ihre effizientere Nutzung, unter anderem über Speichertechnologie, bessere, intelligentere Haustechnik, etc.
  • Ausbau der Elektroladesäulen im Landkreis Osnabrück
  • Ausbau des Projektes „Klimaneutrale Baugebiete“ gemeinsam mit den Städten, Samtgemeinden und Gemeinden
  • Klimafolgenabschätzung und Entwicklung eines Maßnahmenplanes sowie seine systematische Umsetzung

 

Bildungsangebote und Hochschulstandort ausbauen
Das haben wir schon erreicht:
  • Kontinuierlicher Ausbau der Bildungslandschaft im Landkreis Osnabrück: von Angeboten der frühkindlichen Bildung und gezielter Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund über die drei Bildungsbüros und das MINT-Zentrum zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Fähigkeiten der Jugendlichen bis hin zur Prävention von Schulverweigerung und der engen Begleitung des Überganges „Schule – Beruf“
  • Schulsozialarbeit/Schulbegleitung an den Grundschulen mit Bedarf sowie an den kreiseigenen Förderschulen und den Gymnasien sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche mit Problemen schnell in den Blick genommen werden und Hilfe erhalten
  • Angebote im sogenannten MINT-Bereich tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern
  • Im Bereich Übergangsmanagement werden Jugendliche intensiv bei der Berufsorientierung und Berufswahl begleitet
  • Digitale Ausstattung der Schulen eingeleitet
  • In Niedersachen die Transferagentur Bildung als eine von neun bundesweit tätigen Einrichtungen initiiert und umgesetzt
  • Vorsitz im Netzwerk Stiftungen und Bildung auf Bundesebene
  • Unterstützung von Unternehmen durch Ausbildungsmessen, Kooperationen mit Schulen und Erfahrungsaustausch in regionalen Netzwerken bei der Auszubildenden-Akquise
  • Einrichtung und Ausbau von Schülerforschungszentren
  • Erste Schritt zum Ausbau des Forschungsstandort Osnabrücker Land durch die Stärkung des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik DIL und durch Investitionen im Hochschulbereich
  • Finanzierung von Stiftungsprofessuren sowohl an der Universität Osnabrück, als auch am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik DIL
Ziele für die neue Amtszeit:
  • Weitere Digitalisierung der Schulen
  • Weiterbildung der Lehrkräfte in den Bereichen Digitalisierung und MINT
  • Ausbau der Gymnasien mit Blick auf G 9
  • Ausbau der Schülerforschungszentren
  • Beratung der Unternehmen (KMU) bei der Gewinnung von Auszubildenden und bei der Mitarbeiterbindung durch neue Medien
  • Weiterer Ausbau des Forschungsstandortes Osnabrücker Land, um studierwillige Jugendliche in der Region zu halten und Studenten ins Osnabrücker Land zu holen und hier zu binden

 

Weiterer Breitbandausbau / Digitalisierung
Das haben wir schon erreicht:
  • Gemeinsam mit den 34 kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie einer Beteiligung von Bund und Land hat der Landkreis rund 39 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert
  • Für die Umsetzung wurde die landkreiseigene Infrastrukturgesellschaft Telkos gegründet, die seit 2010 bereits 15.000 Haushalte und Gewerbebetriebe an das schnelle Internet angeschlossen hat und den weiteren Breitbandausbau koordiniert
  • Die erste Ausbaustufe wird Mitte 2019 abgeschlossen
Ziele für die neue Amtszeit:
  • Weiterer Ausbau der Infrastruktur: Das geplante Investitionsvolumen für die zweite Stufe beträgt rund 31,5 Millionen Euro. Für die ersten beiden Ausbaustufen in die zukunftsfähige Breitbandversorgung ergibt sich so eine Gesamtinvestition von zusammen rund 70,5 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung von ca. 150 km verfügbaren Leerrohren beträgt die Gesamtnetzlänge knapp 1.100 Kilometer
  • Für die dritte Ausbaustufe sind 60 Millionen Euro beantragt – der Landkreis wird die Infrastruktur weiter ausbauen, bis alle Haushalte erschlossen sind
  • Begleitung des Mobilfunkausbaus zunächst im 4G-Bereich, darauf aufbauend den 5G-Ausbau einfordern und begleiten