Digitale Transformation gestalten

31.05.2019Digitale Transformation gestalten

Noch vor 10 Jahren sei es primär darum gegangen, Prozesse wie zum Beispiel eine Stellenausschreibung und das anschließende Bewerbungsverfahren von einer analogen Form in eine digitale Form zu transformieren, skizzierte Appelfeller. Heute werde eine komplett autonome Prozessabwicklung erprobt und zum Teil bereits eingesetzt, so der Professor der Fachhochschule Münster und Vorstand des Instituts für Prozessmanagement und digitale Transformation.

Lübbersmann interessierte sich besonders für die Veränderungen in der Arbeitswelt. Es sei eine große Herausforderung, die zunehmend vernetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Veränderungen zu beteiligen und mitzunehmen.

Auch kleineren Unternehmen in Handel, Handwerk und Dienstleistung bietet die digitale Transformation und ihre Auswirkungen viele Chancen: Der lokale Einzelhändler, der durch das Internet seine Produkte plötzlich bundesweit vermarkten könne oder die Tischlerei, die ihren Kunden durch ein Online-Tool die individuelle Anfertigung von Möbeln erleichtere, seien nur zwei von vielen Beispielen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alles daran setzen müssen, alle Chancen mit der notwendigen Besonnenheit konsequent zu nutzen, um im Wettbewerb der Regionen, sei er nun regional oder global, zu bestehen,“ so Lübbersmann.

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