Jede Altersstufe unterstützen

02.04.2019Jede Altersstufe unterstützen

In den vergangenen Jahren ist im Landkreis Osnabrück eine gut funktionierende Bildungslandschaft gewachsen und ausgebaut worden. „Eine gute Bildungspolitik war mir von Beginn meiner politischen Laufbahn an bis heute ein wesentliches Anliegen“, schildert Landrat Dr. Michael Lübbersmann. Gerade in den ersten Jahren der noch laufenden Legislaturperiode sei hier viel wichtige Basisarbeit geleistet worden: Etwa durch den Aufbau eines kontinuierlichen Bildungsmonitorings, um Handlungsbedarfe im Bildungsbereich früh zu erkennen und beheben zu können. Für alle Bildungsstufen gibt es heute passgenaue Angebote: Von der frühen Sprachförderung im Kindergarten und der gezielten Fortbildung der Kita-Fachkräfte über die verschiedenen MINT-Angebote, um Kindern naturwissenschaftliche Fächer nahezubringen, bis hin zum Übergangsmanagement, das Jugendliche dabei unterstützt, den richtigen Weg in Ausbildung und Beruf zu finden. Massive Investitionen in die Schulstandorte sind ebenfalls getätigt worden. Rund 170 Millionen Euro für die Städte, Gemeinden und Samtgemeinden über 5 Jahre bis 2022 unterstützen die Bildungsarbeit an den Kitas. Darüber hinaus helfen 32 Familienzentren als Ansprechpartner vor Ort Großeltern, Eltern und Kinder und Sozialpädagogen an ausgewählten Grundschulen begleiten die pädagogische Arbeit der Lehrkräfte.

 

Wichtig ist aus Sicht von Lübbersmann jedoch auch, die ältere Generation verstärkt in den Blick zu nehmen. „Der demografische Wandel führt dazu, dass unsere Gesellschaft immer älter wird – darauf muss Politik reagieren.“ Stichworte seien in diesem Zusammenhang die ärztliche Versorgung in den ländlichen Räumen oder die Unterstützung der Ausbildung von Pflegekräften, um den Bedarf zu decken. Auch der Ausbau des Nahverkehrs gehöre dazu, so der Landrat. „Wir haben in den vergangenen Jahren vieles angestoßen: Vom Projekt „Hausarzt mit Telemedizin“ und einem verbessertes Beratungsangebot im Pflegestützpunkt des Landkreises bis hin zu Investitionen in die Gesundheitsregion.“ Auf diesem Weg gebe es aber noch vieles zu tun: Etwa die Vergabe von gebundenen Stipendien, um dem künftigen Hausärztemangel zu begegnen, der weitere Ausbau der Pflegestützpunkte, um Pflegebedürftigen, aber auch den Angehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, oder die Einrichtung weiterer Familienzentren nach Bedarf.

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